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Volkmar Sigusch
Prof. Dr. med.



Prof. Dr. med. Volkmar Sigusch
Institut für Sexualwissenschaft
Klinikum der J. W. Goethe-Universität
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 6301-7614 or -7613
Sigusch@em.uni-frankfurt.de

Siehe auch:
Institut für Sexualwissenschaft
Leitsymptome
nosomorphe Geschlechtswandler

Autoren (Anzahl der Publ.):
Bergmann, Wonge (1)
Eberhard-Metzger, Claudia (1)
Franke, Klaus (1)
Maierhofer, Bettina (1)
Zoske, Sascha (1)

Weiterführende Publikationen:
Sascha Zoske et al. 2008
Sexualwissenschaften in Frankfurt
Zur Therapie durch den Lieferanteneingang

Bettina Maierhofer 2007
Transsexualität
Gefangen im falschen Körper

Claudia Eberhard-Metzger 1997
Fremd im eigenen Körper – Warum Cornelia Klein kein Mann sein konnte
Viele Menschen leben in dem verzweifelten Bewußtsein, dem Körper des falschen Geschlechts zu besitzen. Ihnen kann heute geholfen werden – psychologisch, hormonell und operativ.

Klaus Franke 1996
DAS GROSSE BUNTE Durcheinander
Wie Sexualforscher die Geschlechtergrenzen definieren


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Publikationen
Till-Reimer Stoldt (Interview); Volkmar Sigusch

„Das geschlechtliche Elend ist gewaltig“
Volkmar Sigusch hat eine Geschichte der Sexualwissenschaft verfasst. Ein Gespräch über Grenzen sexueller Befreiung und die Mathematik der Triebe

Externer Link:
„Das geschlechtliche Elend ist gewaltig“


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Beiträge zur Sexualforschung (Band 87); Volkmar Sigusch

Beiträge zur Sexualforschung Band 87
Sexuelle Welten
Zwischenrufe eines Sexualforschers

09/2005 Psychosozial-Verlag Gießen ISBN-10: 3–89806–482–4 Broschierte Ausgabe

Sigusch gewährt mit dieser Sammlung seiner besten verstreut publizierten Essays Einblicke in die Fragen, mit denen sich die Sexualwissenschaft befasst. Können Säuglinge einen Orgasmus haben? Wie sieht heute die Jugendsexualität aus? Ist der klitoridale Orgasmus reifer als der vaginale? Wie ist Aids vergesellschaftet worden? Welche Erkenntnisse haben sexuelle Experimente im Labor erbracht? Was ist natürlich am Sexuellen? Ist die Homosexualität angeboren oder erworben? Wie funktioniert die Paartherapie? Kann die Sexualität definiert werden? Was heißt Geschlechtswechsel? Besonders reizvoll an diesem Buch ist die Spannung, die dadurch erzeugt wird, dass Sigusch neben leicht lesbaren Traktaten, wie »Von der Kostbarkeit Liebe«, theoretisch anspruchsvolle Beiträge, wie den »Satz vom ausgeschlossenen Geschlecht«, präsentiert. Ein lustvolles Lesevergnügen.

Siehe auch:
Homosexualität
Jugend


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Beiträge zur Sexualforschung (Band 85); Rainer Herrn; Volkmar Sigusch (Geleitwort)

Beiträge zur Sexualforschung Band 85
Schnittmuster des Geschlechts
Transvestitismus und Transsexualität in der frühen Sexualwissenschaft

08/2005 Psychosozial-Verlag Gießen ISBN-10: 3–89806–463–8 Broschierte Ausgabe

Anhand weitgehend unbekannter Archivquellen und Fotografien beschreibt der Autor, wie sich die wissenschaftliche und soziale Kategorie der Transvestiten im Wechselspiel von Forschern und Beforschten allmählich herausbildete. Parallel zur Textargumentation werden die Bildargumentationen der medizinischen und emanzipatorischen Abbildungspraxen dargestellt.

In der aufkommenden Sexualpathologie des späten 19. Jahrhunderts gehört Cross-Dressing neben Homosexualität und anderen Abweichungen von den Geschlechternormen zur so genannten „konträren Sexualempfindung“. Im Dialog mit Sexualwissenschaftlern kam es zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Ablösung der Cross-Dresser in eine eigenständige Kategorie, die Transvestiten, die Magnus Hirschfeld in seiner gleichnamigen Monografie (1910) erstmals beschrieb. Die Etablierung der Transvestiten, wie auch die Ausdifferenzierung ihrer Lebensstile vollzog sich auf der Grundlage von Fremd- und Selbstzuschreibungen spezifischer Geschlechterbilder. Mit der Verbreitung dieses Konzeptes gingen Bestrebungen um die juristische Legitimation ihrer Neigung (Transvestitenscheine, Vornamensänderungen) und um Abgrenzung gegenüber den Homosexuellen einher. Ihre Selbstorganisation erreichte in der Weimarer Zeit eine Blüte.

Der um die Jahrhundertwende forcierte Körperdiskurs brachte ein Arsenal medizinischer Techniken hervor. Im Zuge von Hormonforschung und experimenteller Chirurgie wurden Geschlechtsumwandlungen an Tieren durchgeführt, infolge derer Medialisierung erste Transvestiten den Wunsch nach operativer Geschlechtsumwandlung formulierten. Personen, die heute als ‚Transsexuelle‘ oder ‚Transgender‘ gelten würden, versuchten ab etwa 1910, ihre physische Erscheinung mit der empfundenen Geschlechtszugehörigkeit in Einklang zu bringen, sowohl im Selbstversuch als auch mit ärztlicher Hilfe. Die ab 1912 aufkommenden Frau-zu-Mann- und ab 1920 auch Mann-zu-Frau-Umwandlungen wurden bereits Ende der 20er Jahre zur Routine. Dabei waren diese medizinethisch als „Notoperation“ gerechtfertigten Eingriffe nicht ungefährlich und daher juristisch heikel. Die gesamte Diskussion um Transvestitismus und Transsexualität, die von Berlin ausging und fest mit Hirschfelds Namen und seinem Institut für Sexualwissenschaft verbunden ist, blieb nach 1933 weitgehend ausgeblendet. Erst über den Umweg USA wurde sie in den 50er Jahren in beiden deutschen Staaten erneut aufgegriffen.

Siehe auch:
Behandlung
cross dresser/cross dressing
Diskurs
Diskussion
Frau-zu-Mann(-TS)
Geschichte
Geschlechtsumwandlung
Homosexualität
Körper
Mann-zu-Frau(-TS)
Operation
Transgender
Transsexualität
transsexuell
transsexueller Wunsch
Transvestismus
Transvestiten

Autoren (Anzahl der Publ.):
Hulverscheidt, Marion (1)
Plett, Konstanze (1)

Weiterführende Publikationen:
Konstanze Plett 2006
Geschlecht als Vexierbild?

Marion Hulverscheidt 2006
Rainer Herrn: Schnittmuster des Geschlechts. Transvestitismus und Transsexualität in der frühen Sexualwissenschaft. Mit einem Geleitwort von Volkmar Sigusch, Gießen: Psychosozial 2005


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Volkmar Sigusch

Neosexualitäten
Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion

03/2005 Campus Verlag Frankfurt am Main ISBN-10: 3–593–37724–1 Broschiert

Einblicke in die sexuellen Welten der Gegenwart

Von Cybersex über Transsexualität bis zur Steigerung der Potenz mit Viagra – heute gibt es eine Fülle neuer sexueller Praktiken und Lebensweisen, kurz: Neosexualitäten. Volkmar Sigusch, einer der weltweit bekanntesten Sexualwissenschaftler, gibt in seinem neuen Buch einen Einblick in die sexuellen Welten der Gegenwart.

Die sexuellen Freiräume waren noch nie so groß und vielfältig wie heute. Seit zwei bis drei Jahrzehnten etablieren sich neue Sexual-, Intim- und Geschlechtsformen, die sich alten Ängsten, Vorurteilen und Theorien entziehen: Neosexualitäten. Davon profitieren vor allem Personen, die selbst nach den sexuellen Revolutionen des 20. Jahrhunderts als abnorm, pervers und moralisch verkommen angesehen wurden. Heute ist der Transsexualismus ein anerkanntes Neogeschlecht, die Liebe zum Haustier eine nicht mehr wegzudenkende Neoallianz, Fetischismus und Sadomasochismus gelten nicht mehr grundsätzlich als krank, Homosexuelle können heiraten und Heterosexuelle sehr unterschiedliche Beziehungsformen wählen, ohne aus dem Rahmen zu fallen.

Volkmar Sigusch analysiert die Phänomene der neuen sexuellen Aktivitäten und Lebensformen und zeigt, wie sich unser Geschlechts- und Sexualleben in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Dabei beschreibt er auch die Kehrseite der neosexuellen Freiheiten: Im Zuge ihrer Mediatisierung und Kommerzialisierung wird die Sexualität zunehmend banalisiert – gegenwärtig scheint es, als wandere die Sprengkraft von der sexuellen in die aggressive Sphäre, denkt man an den zunehmenden Sexismus und den sexuellen Missbrauch von Kindern. Welche Rolle aber spielt die Liebe innerhalb dieser kulturellen Transformationen? Sigusch interpretiert sie als »einzigartige Kostbarkeit«, weil sie nicht produziert und nicht gekauft werden kann, und sich als stabiler als alle Sexualformen erweist. Dabei belegt der Autor eine überraschende These: Sexuelle Perversionen sind enger mit der Liebe verbunden, als allgemein vermutet wird.

Siguschs Betrachtungen zu Neosexualitäten, Liebe und Perversion lassen Aspekte unserer heutigen Kultur und Gesellschaft hervortreten, die selten im Scheinwerferlicht stehen und doch prägender sind, als viele glauben möchten.

Der Autor
Volkmar Sigusch ist Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft der Universität Frankfurt am Main. Er gilt als Pionier der deutschen Sexualmedizin und Begründer der Kritischen Sexualwissenschaft. Sein in mehreren Auflagen erschienenes Lehrbuch Sexuelle Störungen und ihre Behandlung ist ein Standardwerk der Sexualmedizin und Psychotherapie.

Siehe auch:
Behandlung
Fetisch
Heterosexualität
Homosexualität
Kultur
Neosexualität
Paraphilie
Perversion
Psychologie
Sadomasochismus
Sexismus
Transsexualität

Autoren (Anzahl der Publ.):
Franzen, Jannik (1)
Sigusch, Volkmar (1)
Tiez, Lüder (1)

Weiterführende Publikationen:
Lüder Tiez 2007
Rezension
Volkmar Sigusch (2005) „Neosexualitäten: Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion“

Jannik Franzen 2007
Rezension
Neosexualitäten zum Zweiten: Randbemerkungen zu Volkmar Sigusch (2005) „Neosexualitäten: Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion“

2005
Die ganze Vertracktheit des Liebens
Volkmar Siguschs »Neosexualitäten« machen es sich mit dem liebenden und begehrten Menschen zum Glück nicht einfach

Volkmar Sigusch 2005
„Eine Welle der Asexualität geht durchs Land“
Der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch über neue Geschlechter, Internet-Süchte und sein bedrohtes Institut


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Volkmar Sigusch

„Eine Welle der Asexualität geht durchs Land“
Der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch über neue Geschlechter, Internet-Süchte und sein bedrohtes Institut

Siehe auch:
Behandlung
Fetisch
Gesetz
Institut für Sexualwissenschaft
Internet
Sadomasochismus
Transsexualität
transsexuell

Autoren (Anzahl der Publ.):
Sigusch, Volkmar (1)

Weiterführende Publikation:
Volkmar Sigusch 2005
Neosexualitäten
Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion

Externer Link:
„Eine Welle der Asexualität geht durchs Land“


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Volkmar Sigusch

Essay
On cultural transformations of sexuality and gender in recent decades
Über kulturelle Transformationen der Sexual- und Geschlechtsformen in den letzten Jahrzehnten

Western cultures have witnessed a tremendous cultural and social transformation of sexuality in the years since the sexual revolution. Apart from a few public debates and scandals, the process has moved along gradually and quietly. Yet its real and symbolic effects are probably much more consequential than those generated by the sexual revolution of the sixties. Sigusch refers to the broad-based recoding and reassessment of the sexual sphere during the eighties and nineties as the “neosexual revolution”. The neosexual revolution is dismantling the old patterns of sexuality and reassembling them anew. In the process, dimensions, intimate relationships, preferences and sexual fragments emerge, many of which had submerged, were unnamed or simply did not exist before. In general, sexuality has lost much of its symbolic meaning as a cultural phenomenon. Sexuality is no longer the great metaphor for pleasure and happiness, nor is it so greatly overestimated as it was during the sexual revolution. It is now widely taken for granted, much like egotism or motility. Whereas sex was once mystified in a positive sense—as ecstasy and transgression, it has now taken on a negative mystification characterized by abuse, violence and deadly infection. While the old sexuality was based primarily upon sexual instinct, orgasm and the heterosexual couple, neosexualities revolve predominantly around gender difference, thrills, self-gratification and prosthetic substitution. From the vast number of interrelated processes from which neosexualities emerge, three empirically observable phenomena have been selected for discussion here: the dissociation of the sexual sphere, the dispersion of sexual fragments and the diversification of intimate relationships. The outcome of the neosexual revolution may be described as “lean sexuality” and “self-sex”.

Nach der letzten „sexuellen Revolution“ kam es in den reichen Gesellschaften des Westens zu einer enormen kulturellen und sozialen Transformation der Sexualität. Sigusch nennt sie die “neosexuelle Revolution“. Bisher ist diese Transformation und Umwertung der Sexualität eher langsam und leise verlaufen. Ihre symbolischen und realen Auswirkungen sind aber möglicherweise einschneidender als die der schnellen und lauten sexuellen Revolution der 1960er und 1970er Jahre. Die neosexuelle Revolution zerlegt die alte Sexualität und setzt sie neu zusammen. Dadurch treten Dimensionen, Intimbeziehungen, Präferenzen und Sexualfragmente hervor, die bisher verschüttet waren, keinen Namen hatten oder gar nicht existierten. Insgesamt verlor die Kulturform Sexualität an symbolischer Bedeutung. Heute ist Sexualität nicht mehr die große Metapher der Lust und des Glücks. Sie wird nicht mehr so stark überschätzt wie zur Zeit der sexuellen Revolution, ist eher eine allgemeine Selbstverständlichkeit wie Egoismus oder Motilität. Während die alte Sexualität positiv mystifiziert wurde als Ekstase und Transgression, wird die neue negativ mystifiziert als Missbrauch, Gewalt und tödliche Infektion. Während die alte Sexualität vor allem aus Trieb, Orgasmus und dem heterosexuellen Paar bestand, bestehen die Neosexualitäten vor allem aus Geschlechterdifferenz, Thrills, Selbstliebe und Prothetisierungen. Aus der Unzahl der miteinander vernetzten Prozesse, die Neosexualitäten hervorbringen, werden drei herausgegriffen: die Dissoziation der sexuellen Sphäre, die Dispersion der sexuellen Fragmente und die Diversifikation der sexuellen Beziehungen. Das Resultat der neosexuellen Revolution könnte als “Lean sexuality” oder als “Selfsex” bezeichnet werden, der selbstdiszipliniert und selbstoptimiert ist.

Siehe auch:
Diskussion
Gewalt
Kultur
Neosexualität
Transgression

Externe Links:
On cultural transformations of sexuality and gender in recent decades
On cultural transformations of sexuality and gender in recent decades


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Volkmar Sigusch

Leitsymptome süchtig-perverser Entwicklungen

10.01.2003 Deutsches Ärzteblatt PP, 1: 37-40 (Dtsch Arztebl 2002; 99: A 3420–3423 [Heft 50]) http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=35144 [Stand: 12.07.2005] http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=35144 [Stand: 12.07.2005]

Zusammenfassung
Von einer süchtig-perversen Entwicklung und damit von einer behandlungsbedürftigen Störung sollte klinisch nur dann gesprochen werden, wenn folgende Leitsymptome vorliegen: Sexualisierung, zwanghafte Externalisierung sexueller Wünsche, dominante Fetischisierung eines Gegenstandes oder einer Szene und süchtiges Erleben. Differenzialdiagnostisch hilfreich und forensisch bedeutsam sind nach wie vor die von Hans Giese aufgestellten Leitsymptome, zum Beispiel das Symptom „zunehmende Frequenz, abnehmende Satisfaktion“. Von Perversionen zu unterscheiden sind kulturell neue Selbstpraktiken, beispielsweise sadomasochistische, fetischistische und transgenderistische, die der Autor Neosexualitäten nennt. In ihnen geht es nicht mehr vorrangig um sexuelle Erregung; narzisstische Befriedigung ist ebenso bedeutsam. Ziel der Behandlung sexueller Perversionen ist es, Katastrophen dadurch zu verhindern, dass die verleugneten oder abgespaltenen Wünsche bewusst gemacht werden. Nur dann können sie kontrolliert werden.

Schlüsselwörter
Leitsymptom, Sexualmedizin, Perversion, Sexsucht, Psychoanalyse, Verhaltenstherapie

Summary
Cardinal Symptoms of Addictive-Perverse Developments (Paraphilias)
Addictive-perverse developments and therefore disorders necessitating therapy should be clinically diagnosed only when the following cardinal symptoms are present: sexualization, compulsive externalization of sexual wishes, dominant fetishization of an object or scene, experience of addiction. For differential diagnosis and forensic questions the cardinal symptoms described by Hans Giese are still helpful, e. g. the symptom “increase of frequency, decrease of satisfaction”. It is necessary to distinguish culturally new self practices, e. g. sadomasochistic, fetishistic or transgender practices, which are termed by the author as neosexualities, from perversion. In these practices sexual excitation is not primarily important, equally important is narcissistic satisfaction. It is the primary objective in the treatment of perversions to prevent catastrophes by making conscious denied or split-off wishes. Only then they can be controlled.

Key words
guiding symptom, sexology, perversion, sexual addiction, psychoanalysis, behaviour therapy

Siehe auch:
Behandlung
Fetisch
Kultur
Neosexualität
Paraphilie
Perversion
Psychoanalyse
Psychologie
Transgender
Verhaltenstherapie

Externe Links:
Leitsymptome süchtig-perverser Entwicklungen
Leitsymptome süchtig-perverser Entwicklungen


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Bernd Meyenburg; Volkmar Sigusch

Kallmann’s syndrome and transsexualism

Siehe auch:
Transsexualität


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Volkmar Sigusch (Hg.)

Sexuelle Störungen und ihre Behandlung
3. überarbeitete und erweiterte Auflage

2001 Georg Thieme Verlag Stuttgart ISBN-10: 3–13–103943–4

Siehe auch:
Behandlung


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darin Volkmar Sigusch

Transsexuelle Entwicklungen

554-592

Siehe auch:
Transsexualität
transsexuell
transsexuelle Entwicklung


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Lutz Garrels; Götz Kockott; Nikolaus Michael; Karin Renter; Gunter Schmidt; Volkmar Sigusch; Klaus Windgassen

Sex ratio of transsexuals in Germany
The development over three decades

Siehe auch:
Transsexualität


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Volkmar Sigusch

Geno- und Psychochirurgie
Bemerkungen zur Logik der modernen Medizin

1999 78–108

Siehe auch:
Psychologie


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in Bernd Hontschik; Thure von Uexküll (Hg.)

Psychosomatik in der Chirurgie
Integrierte Chirurgie – Theorie und Therapie

1999 Schattauer Verlag Stuttgart ISBN-10: 3–7945–1938–8 gebunde Ausgabe

Siehe auch:
Psychologie
Therapie


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Volkmar Sigusch

Transsexualismus
Forschungsstand und klinische Praxis

11/1997 Der Nervenarzt 68 (11): 870-877

Institut für Sexualwissenschaft (Direktor: Prof. Dr. V. Sigusch), Klinikum der Universität Frankfurt am Main

Zusammenfassung:
In den letzten Jahrzehnten hat sich der kulturelle und soziale Status Transsexueller erheblich verändert. Sie haben Organisationen gegründet, verfügen über eigene Rechte und können die Leistungen der Krankenversicherungen in Anspruch nehmen. Erheblich verändert hat sich auch der professionelle Blick. Es werden heute sehr differente Persönlichkeitsstrukturen, Verläufe und sexuelle Präferenzen beschrieben. Differentialdiagnostisch ist v. a. an homosexuelle und transvestitische Entwicklungen, Psychosen, frühe Persönlichkeitsstörungen, Adoleszenzkrisen, kulturell induzierte Geschlechtsdysphorien sowie Intersexualismus zu denken. Therapeutisch ist die alte Konfrontation Psychotherapie vs. Operation weitgehend überwunden. Die Patienten sind heute deutlich jünger. Die Sex-Ratio nähert sich in Deutschland weltweit erstmalig der Relation 1:1. Die Anzahl erwachsener Transsexueller wird bei uns auf 2000 bis 4000 geschätzt.

Summary:
In the past decades the cultural and social status of transsexuals has changed considerably. They have established own organizations, obtained legal rights and acces to health insurance services. The professional point of view has changed as well considerably. Very different personality structures, developmental courses and sexual preferences are described. As differential diagnoses homosexual and transvestitic developments, psychoses, early-onset personality disorders, adolescence crises, culturally induced gender dysphorias, and intersexual disorders have primarily to be considered. In therapy, the old confrontation psychotherapy vs. surgery has widely been relinguish-ed. Patient's age is nowadays much lower. Sex ratio in Germany is approaching for the first time 1:1. So far worldwide a preponderance of biologically male transsexuals is reported. The total number of adult transsexuals in Germany is estimated 2000-4000.

Schlüsselwörter:
Geschlechtsidentitätsstörungen – Transsexualismus – Geschlechtsumwandlung

Siehe auch:
Begutachtung
Diagnostik
Entstehung von Transsexualität
gender dysphoria
Geschlechtsumwandlung
Homosexualität
Intersexualität
Krankenversicherung
Krankheit
Kultur
Operation
Psychologie
Psychose
Psychotherapie
Recht
Therapie
Transsexualität
transsexuell
Transvestismus
Transvestiten


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Volkmar Sigusch

Die Trümmer der sexuellen Revolution
Was wird aus Eros in den Zeiten von Telephonsex, Penisprothesen und Kinderpornos?

Externer Link:
Die Trümmer der sexuellen Revolution


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Volkmar Sigusch

Die Zerstreuung des Eros
Sexualforscher Volkmar Sigusch über die „neosexuelle Revolution“

03.06.1996 DER SPIEGEL 23: 126-130 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8931632.html [Stand: 16.12.2009]

Externer Link:
Die Zerstreuung des Eros


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Volkmar Sigusch (Hg.)

Sexuelle Störungen und ihre Behandlung

1996 Georg Thieme Verlag Stuttgart ISBN-10: 3–13–103941–8 Taschenbuch

Siehe auch:
Behandlung


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Volkmar Sigusch

Über „Biographische Operationen. Diskurse der Transsexualität“ von Annette Runte

Siehe auch:
Diskurs
Diskussion
Operation
Transsexualität

Autoren (Anzahl der Publ.):
Runte, Annette (1)

Weiterführende Publikation:
Annette Runte 1993
Biographische Operationen
Diskurse der Transsexualität


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Volkmar Sigusch

Transsexueller Wunsch und zissexuelle Abwehr

09/1995 Psyche 49 (9/10): 811-837

Transsexual wish and and cis-sexual defense

The desire of trans-sexual patients to appropriate the physical attributes of the opposite sex via hormone treatment or surgery confronts psychoanalysis and sex research with problems that are not only psychological in nature. Sigusch uses the term “defence” here not only in a technical sense but also in an epistemological, discourse-analytic and disposition-analytic register. The general dispositions determining the reality of gender and gender difference are “cis-sexual” in nature. The polarity they display extends to the physical and manifests itself in the form of sexual binarism. The author coins the consciously neologistic term “cis-sexual” to describe individuals where physical gender and gender identity are completely and “naturally” co-extensive. Only the realization that “second-nature” is in reality primary can trigger the detotalization of so-called trans-sexuality that Sigusch is concerned to call into question.

Siehe auch:
Operation
Psychoanalyse
Psychologie
Transsexualität
transsexuell
transsexueller Wunsch
Zissexualismus


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Volkmar Sigusch

Sind wir alle transsexuell?

1995 6-9

Siehe auch:
Transsexualität
transsexuell


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in Daniel Fuchs (Fotografien); Geo Fuchs (Texte) (Hg.)

Transsexuelle Menschen in Deutschland
Im falschen Körper

1995 Verlag Martina Rueger Wiesbaden ISBN-10: 3–931288–00–5

Siehe auch:
Fotografie
Körper
Transsexualität
transsexuell

Autoren (Anzahl der Publ.):
Sailer, Markus (1)
Schiffels, Waltraud (1)
Werner, Gabriele (1)
Woitschig, Britta Madeleine (1)

Weiterführende Publikationen:
Gabriele Werner 1997
Paradoxien des Geschlechts
Eine Ausstellung in Berlin porträtiert transsexuelle Frauen und Männer.

Markus Sailer 1997
Körpermarkierungen
Eine Fotoausstellung beschäftigt sich mit der Unbestimmtheit biologischer Geschlechtszuschreibungen und ihrer Wandelbarkeit

Britta Madeleine Woitschig 1996
Transsexuelle Menschen in Deutschland – im falschen Körper
Ausstellung vom 16.08.-01.09.1996 in der Kampnagelfabrik K3, Jarrestraße 20, Hamburg

Waltraud Schiffels 1995
Der Spiegel wird durchsichtig
Laudatio zur Eröffnung der Fotografieausstellung „Im falschen Körper“, die vom 17. bis 26.3.1995 im Fankfurter Römer stattfand – im Rahmen der Veranstaltungen „10 Jahre Transidentitas e, V.“


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Volkmar Sigusch

Buchbesprechung der 2. Auflage von „Transsexualismus“ von Wolf Eicher

1993 NJW 46:23:1516

Siehe auch:
Besprechung
Transsexualität

Autoren (Anzahl der Publ.):
Eicher, Wolf (1)

Weiterführende Publikation:
Wolf Eicher 1992
Transsexualismus
Möglichkeiten und Grenzen der Geschlechtsumwandlung, 2. Auflage


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Ilse Meier; Volkmar Sigusch

Transsexualität – Wandel in Sicht?
Versuch der Entpathologisierung

1992 Sexualmedizin 21 (12):655-663

Siehe auch:
Pathologisierung
Transsexualität


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Volkmar Sigusch

Geschlechtswechsel

1992 Rotbuch Hamburg ISBN-10: 3–88022–359–9 Broschierte Ausgabe

Siehe auch:
Zissexualismus

Autoren (Anzahl der Publ.):
Lindemann, Gesa (1)

Weiterführende Publikation:
Gesa Lindemann 1994
Sigusch, V.
Geschlechtswechsel
Buchbesprechung


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Volkmar Sigusch

Die Transsexuellen und unser nosomorpher Blick
Teil II: Zur Entpathologisierung des Transsexualismus

12/1991 Zeitschrift für Sexualforschung II: 4 (4): 309-343

Siehe auch:
Ätiologie
Alltagstest
Altersgrenze
Behandlung
Behandlungskritik
Bisexualität
Borderline
Casablanca
Darstellung
Delinquenz
Depression
Diskussion
Ehe
Entstehung von Transsexualität
Erziehung
Exhibitionismus
Familie
Feminismus
Fernsehen
Fetisch
Frau-zu-Mann(-TS)
Geschichte
Geschlechtermodell
Geschlechtlichkeit
geschlechtsangleichende Operation
Geschlechtsumwandlung
Gesetz
Gesetzliche Krankenversicherung
Gutachten
Häufigkeit
Hermaphroditismus
Heteronormativität
Heterosexualität
Homophobie
Homosexualität
Intersexualität
Islam
Jugend
Kastration
Katamnese
Kleidung
Körper
Krankenversicherung
Kritik am Zwei-Geschlechter-Modell
Kultur
Kunst
Kunstfehler
Langzeituntersuchung
Lear, Amanda
Lesben
lesbisch
Männlichkeit
Mann-zu-Frau(-TS)
Medien
Medizinkritik
Minderheit
Mutilation
Operation
Pathologisierung
Penisaufbau
Perversion
Psyche
Psychoanalyse
Psychologie
Sadismus
schwul
Schwule
Selbstbestimmung
Sexismus
sexuelle Identität
soziale Situation
Studie
Suizid
The Harry Benjamin International Gender Dysphoria Association, Inc.
Transgression
transidentitas e. V.
Transsexualität
transsexuell
transsexuelle Entwicklung
Transsexuellengesetz
transsexueller Wunsch
Transvestismus
Transvestiten
Umfrage
Verkleiden
Wahlgeschlecht
Weiblichkeit
Zissexualismus
Zwilling
Zwillingsforschung
Zwitter

Autoren (Anzahl der Publ.):
Augstein, Maria Sabine (1)
Hirschauer, Stefan (1)
Lindemann, Gesa (1)
Sigusch, Volkmar (1)

Weiterführende Publikationen:
Maria Sabine Augstein 1992
Transsexuelle sind Frauen und Männer

Gesa Lindemann 1992
Volkmar Siguschs „unstillbare Suche“ nach dem Guten oder warum die Transsexuellen moralisch homosexualisiert werden müssen

Stefan Hirschauer 1992
Ein Rückzug als Vormarsch
Zu Volkmar Siguschs Thesen zur Depathologisierung der Transsexualität

Volkmar Sigusch 1991
Die Transsexuellen und unser nosomorpher Blick
Teil I: Zur Enttotalisierung des Transsexualismus


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Volkmar Sigusch

Die Transsexuellen und unser nosomorpher Blick
Teil I: Zur Enttotalisierung des Transsexualismus

09/1991 Zeitschrift für Sexualforschung I: 4 (3): 225-256

Siehe auch:
Adamsapfel
Ätiologie
Alltagstest
Androgynie
Antiandrogen
Behandlung
Behandlungskritik
Borderline
Darstellung
Depression
Diskussion
Ehe
Ethik
Fallstudie
Feminismus
Frau-zu-Mann(-TS)
Gehirn
gender dysphoria
Geschichte
Geschlechtlichkeit
geschlechtsangleichende Operation
Geschlechtsumwandlung
Gesetz
Gutachten
Hermaphroditismus
Heterosexualität
Homosexualität
Intersexualität
Jugend
Kastration
Katamnese
Kleidung
Körper
Komplikation
Kritik am Zwei-Geschlechter-Modell
Kultur
Kunstfehler
Langzeituntersuchung
Männlichkeit
Mann-zu-Frau(-TS)
Mastektomie
Medizinkritik
Minderheit
Mutation
Mutilation
Mythen
Operation
Penisaufbau
Perversion
Psyche
Psychoanalyse
Psychologie
Randgruppe
Schmerz
Schwangerschaft
Selbstbestimmung
Sexismus
soziale Situation
Standards der Behandlung und Begutachtung
Standards of Care
Studie
Suizid
The Harry Benjamin International Gender Dysphoria Association, Inc.
Transsexualität
transsexuell
transsexuelle Entwicklung
Transsexuellengesetz
transsexueller Wunsch
Transvestismus
Transvestiten
Verhaltenstherapie
Weiblichkeit
Zissexualismus
Zwilling
Zwillingsforschung

Autoren (Anzahl der Publ.):
Augstein, Maria Sabine (1)
Hirschauer, Stefan (1)
Lindemann, Gesa (1)
Sigusch, Volkmar (1)

Weiterführende Publikationen:
Maria Sabine Augstein 1992
Transsexuelle sind Frauen und Männer

Gesa Lindemann 1992
Volkmar Siguschs „unstillbare Suche“ nach dem Guten oder warum die Transsexuellen moralisch homosexualisiert werden müssen

Stefan Hirschauer 1992
Ein Rückzug als Vormarsch
Zu Volkmar Siguschs Thesen zur Depathologisierung der Transsexualität

Volkmar Sigusch 1991
Die Transsexuellen und unser nosomorpher Blick
Teil II: Zur Entpathologisierung des Transsexualismus


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Volkmar Sigusch (Hg.)

Anti-Moralia
Sexualpolitische Kommentare

1990 Campus Verlag Frankfurt am Main ISBN-10: 3–593–34303–7 Broschiert
 

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darin Volkmar Sigusch

Politik des Transsexualismus

1984 NJW 37:1394-1395
1984 Sexualmedizin 13:680
17-18

Siehe auch:
Politik
Transsexualität


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darin Volkmar Sigusch

Von der Liebe

19-23
 

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darin Volkmar Sigusch

Der anti-erotische Komplex

144-159
 

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Volkmar Sigusch

Rezension des Buches „Transsexualismus“ von W. Eicher

1984 Sexualmedizin 13:680
1984 NJW 37:1394-1395

Siehe auch:
Besprechung
Transsexualität

Autoren (Anzahl der Publ.):
Eicher, Wolf (1)

Weiterführende Publikation:
Wolf Eicher 1984
Transsexualismus
Möglichkeiten und Grenzen der Geschlechtsumwandlung


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Beiträge zur Sexualforschung (Heft 59); Martin Dannecker; Volkmar Sigusch (Hg.)

Beiträge zur Sexualforschung Heft 59
Sexualtheorie und Sexualpolitik

1984

Siehe auch:
Politik


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darin Reimut Reiche

Sexualität, Identität, Transsexualität

51-64

Siehe auch:
Transsexualität


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darin Friedemann Pfäfflin

Bemerkungen zu den gegenwärtigen Trends der internationalen Sexualforschung

91-100
 

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darin Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung

Stellungnahme zu den Forschungen des Endokrinologen Prof. Dr. Günter Dörner zum Thema Homosexualität

1981 Sexualmedizin 10:110-111
123-126

Siehe auch:
Endokrinologie
Homosexualität
Hormone


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Volkmar Sigusch

Medizinischer Kommentar zum Transsexuellengesetz

1980 NJW 50:2740-2745

25 Jahre lang haben Standesamtbehörden und Gerichte oft verwirrende und einander wiedersprechende Entscheidungen getroffen, wenn es darum ging, bei transsexuellen Menschen die Vornamen zu ändern oder den Personenstand neu zu bestimmen.

Diese Rechtsunsicherheit will das ab 1.1.1981 geltende Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz – TSG) von 10.9.1980 (BGBl. I S. 1654) beseitigen. Die danach für beide Entscheidungen zuständigen Amtsgerichte müssen in jedem Falle Gutachten von zwei Sachverständigen einholen, die sich ihrerseits nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft zu äussern haben.

Obgleich seit etwa 140 Jahren mit dem Transsexualismus befasst und seit mehr als 50 Jahren für operative Geschlechtsumwandlungen verantwortlich, steht die Medizin der Neuzeit weiterhin vor krankheitstheoretischen und therapeutischen, also letztendlich auch ethischen Problem.

Siehe auch:
Geschlechtsumwandlung
Gesetz
Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen
Gutachten
Recht
Transsexualität
transsexuell
Transsexuellengesetz
Transsexuellen-Politik
TSG

Autoren (Anzahl der Publ.):
Deutscher Bundestag (1)

Weiterführende Publikation:
Deutscher Bundestag 1980
Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen


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Volkmar Sigusch (Hg.)

Therapie sexueller Störungen
2. Auflage

1980 Georg Thieme Verlag Stuttgart

Siehe auch:
Therapie


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darin Volkmar Sigusch; Reimut Reiche

Die Untersuchung und Behandlung transsexueller Patienten

293-326

Siehe auch:
Behandlung
Transsexualität
transsexuell


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Volkmar Sigusch (Hg.)

Sexualität und Medizin

1979
 

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darin Volkmar Sigusch; Bernd Meyenburg; Reimut Reiche

Transsexualität
I. Leitsymptome, Ätiologie, Strukturdiagnose
II. Differentialdiagnose, Untersuchung, Behandlung
III. Die gegenwärtige rechtliche Situation


1978 Sexualmedizin I: 7: 107-126
1978 Sexualmedizin II: 7: 191-192
1978 Sexualmedizin III: 7: 244-246
249-311

Siehe auch:
Ätiologie
Behandlung
Bungee-Jumping-Theorie
Diagnostik
Leitsymptome
Recht
Standards der Behandlung und Begutachtung
Transsexualität


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Bernd Meyenburg; Volkmar Sigusch

Transsexuals in West Germany
Therapeutic guidlines and legal problems

10.02.1977

Siehe auch:
Recht
Therapie
Transsexualität


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in 5th International Gender Dysphoria Symposium
Norfolk, Virginia, February 10-13

10.02.1977

Siehe auch:
Gender
gender dysphoria
The Harry Benjamin International Gender Dysphoria Association, Inc.


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Volkmar Sigusch

Medizinische Experimente am Menschen
Das Beispiel Psychochirurgie

1977 Band 2

Siehe auch:
Medizinkritik
Psychologie
Psychotherapie
Therapie


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in Jahrbuch für kritische Medizin

1977
 

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Inge Rieber; A.-E. Meyer; Gunter Schmidt; Eberhard Schorsch; Volkmar Sigusch

Sellungnahme zu stereotaktischen Gehirnoperationen an Menschen mit abweichendem Sexualverhalten

1976 psychologie heute 3:27-32
1976 Mschr. Krim. Strafrechtsref. 59:216-222
1976 Sexualmedizin 5:442-450

Siehe auch:
Gehirn
Lobotomie
Operation


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Volkmar Sigusch

„Benutztes Beiwerk der Schickeria“

Weiterführende Publikation:
1975
„Noch irrer aussehen als eine Frau“
Transvestiten – Subkultur im Rampenlicht

Externer Link:
„Benutztes Beiwerk der Schickeria“


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Volkmar Sigusch (Hg.)

Therapie sexueller Störungen

1975

Siehe auch:
Therapie


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Beiträge zur Sexualforschung (Band 49); Gunter Schmidt; Volkmar Sigusch; Eberhard Schorsch (Hg.)

Beiträge zur Sexualforschung Band 49
Tendenzen der Sexualforschung

1970
 

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darin F. Neumann

Tierexperimentelle Untersuchungen zur Transsexualität

55ff

Siehe auch:
Tierversuche
Transsexualität


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darin John Money; Anke A. Ehrhardt

Transsexuelle nach Geschlechtswechsel

70-87

Siehe auch:
Transsexualität
transsexuell


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Volkmar Sigusch

Das Antipathiegefälle gegenüber sexuell devianten Gruppen

1968 Der Nervenarzt 39:114-123
 

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Beiträge zur Sexualforschung (Band 40); Gunter Schmidt; Volkmar Sigusch

Beiträge zur Sexualforschung Band 40
Zur Frage des Vorurteils gegenüber sexuell devianten Gruppen

1967
 

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